Willkommen
im Bismarckviertel

Wir stellen uns vor.

Die Bürgergemeinschaft Bismarckviertel e.V. entstand im Jahre 2001. Seinen Zweck sieht der Verein in der Förderung der Belange der Bismarckviertler, in der Artikulation des Bürgerwillens in der Öffentlichkeit.

Der Verein kümmert sich zudem um die Themen Umwelt, Landschaft, Denkmalschutz, Kunst und Kultur im Bismarckviertel.

 

 

Pressespiegel

 



Nachlese zum Seniorenausflug

Herrliches Sommerwetter trug dazu bei, dass die Seniorenfahrt nach Kevelaer rundum gelungen war. Nach einer angenehmen Anreise hatten die gut gelaunten Ausflügler ausführlich Gelegenheit, an den Pilgerstätten zu verweilen, sich bei Andacht und Kerzenlicht zu besinnen und von alter und neuer christlicher Kunst inspirieren zu lassen. Einen besonderen Eindruck hinterließen die modernen Kirchenfenster in der Antoniuskapelle.

Bei der anschließenden Kaffeetafel entwickelte sich ein herzliches Miteinander aller Teilnahmer, die bei dieser Gelegenheit auch den avisierten neuen Vorsitzenden, Stefan Lebens, kennen lernen konnten.

 

St. Barbara

Neu im Viertel:
Die russisch-orthodoxe Gemeinde

Die russisch-orthodoxe Kirchengemeinde der Heiligen Großmärtyrerin Barbara hat im Juni die katholische Kirche St. Franziskus an der Wielandstraße gekauft. Zur letzteren hatte die Bürgervereinigung stets eine gute Verbindung und im dortigen Pfarrsaal etliche Mitgliederversammlungen abhalten können. Inzwischen hat unsere Vorsitzende Carla Kaiser auch den Konktakt zur orthodoxen Gemeinde gesucht und ein erstes Gespräch mit dem Gemeindevorsteher, Priester Alexej Veselov, geführt. Das Gespräch, so Carla Kaiser, wäre angenehm verlaufen und Priester Alexej hätte an den Aktivitäten des Bürgervereins reges Interesse gezeigt.

Der in den Jahren 1959/60 nach Plänen des Architekten Stefan Leuer (Köln) errichtete Kirchenbau an der Wielandstraße besticht durch seine Form als Zentralbau mit einem gleichseitigen Kreuz im Grundriss. Diese Architektur ist typisch für viele Kirchengebäude in orthodoxen Ländern.

 

Wildblumenwiese

Von-Beckerath-Platz

Bewaffnet mit Arbeitshandschuhen, Spaten und Heckenschere trafen sich am 23. Juni vier freiwillige Helfer der Bürgervereinigung Bismarckviertel mit Herrn Pasch vom Grünflächenamt, um die Wildblumenwiese am Von-Beckerath-Platz von störendem Unkraut zu befreien. Der Einsatz lohnte sich: Nach knapp zwei Stunden schweißtreibender Arbeit bei hochsommerlicher Witterung haben Anwohner und Passanten nunmehr wieder einen freien und ungetrübten Blick auf die vielfältige Blumenpracht.

 


Änderung beim Seniorenkaffee

Während der Sommermonate treffen sich die älteren Mitbürger ab sofort nicht mehr wöchentlich, sondern an jedem ersten Montag im Monat bei Gruyters - wie bisher jeweils um 15.00 Uhr. Die nächsten Termine wären also der 02.05. , 06. 06. , 04.07 u.s.w. Es findet weiterhin ein lockeres Treffen bei Kaffee und Kuchen statt - eine schöne Möglichkeit zum zwanglosen Kennen lernen und Klönen.

Unser Appell: Kommen Sie auch fortan zahlreich! Bitte weitersagen.

 


Kulturelles Erbe

Die Bürgergemeinschaft hat die Restaurierung der Scheuten'schen Bibliothek mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt und eine Buchpatenschaft für die fünfbändige Übersetzung der Naturgeschichte von Georges-Louis Leclerc de Buffon übernommen. Das illustrierte Werk wurde in den Jahren 1772 bis 1791 bei Joachim Pauli in Berlin verlegt. Die Scheuten'sche Bibliothek umfasst zirka 6.000 wertvolle historische Bände und befindet sich im Gymnasium am Moltkeplatz. Seit Jahren bemüht sich die Schule unter Federführung von Manfred Wüst um eine Zusammenführung der verstreuten Bestände.

Die Bibliothek geht zurück auf den angesehenen Kaufmann und frommen Mennoniten Adam Wilhelm Scheuten (1753-1801). Er vermachte der Stadt Krefeld 15.000 Reichstaler sowie eine beachtliche Büchersammlung und verfügte, dass mit der Geldsumme eine Schule errichtet werden sollte. Die daraufhin 1819 gegründete und zunächst von der reformierten Gemeinde verwaltete Lateinschule wurde 1860 eine städtische Realschule, dann Realgymnasium und bezog 1915 das von August Biebricher errichtete, imposante Schulgebäude am Moltkeplatz.

 


Mahnen und Erinnern

Ein von der Bürgergemeinschaft gestifteter Stolperstein vor dem Hause Bogenstraße 73 erinnert an das Schicksal des jüdischen Bewohners Edgar Goldstein. Die drei oberen Messingtafeln erinnern an Mitglieder seiner Familie: seine Eltern Erna und Alfred Goldstein sowie der mütterliche Onkel Friedrich-Josef Wihl.

Bereits 1935 brachte Alfred Goldstein sich über die Grenze in die Niederlande in Sicherheit. Frau und Sohn folgten ihm. Durch die Besatzung der Niederlande geriet die Familie abermals in Reichweite der Nationalsozialisten. Alfred Goldstein wurde 1944 in Westerbork interniert, nach Bergen-Belsen deportiert und dort am 24. Dezember ermordet. Erna Goldstein gelang es, unterzutauchen und durch die Hilfe vieler Niederländer zu überleben. Was mit Sohn Edgar geschah, ist unbekannt.

Friedrich-Josef Wihl gehörte zu den ersten Juden, die aus Krefeld deportiert wurden. Er wurde am 8. Mai 1942 in Kulmhof (Chelmno) vergast.

 


Stadtlichter...

Zu den Verschönerungen am Bismarckplatz gehört auch ein Element, das sich dem Besucher erst in den Abenstunden erschließt: Die imposante amerikanische Roteiche neben dem Pferdchenbrunnen wird seit einiger Zeit durch einen Lichstrahler geschickt in Szene gesetzt.

Jeden Tag verleiht das Naturdenkmal dem Platz bis 23 Uhr durch die vorgenommene Installation nunmehr eine freundliche und urbane Atmosphäre.

 


Ausblick 2016

In seinem aktuellen Rundbrief berichtet der Vorstand zu verschiedenen wichtigen Fragen, die das Jahr 2016 prägen werden. Neben Informationen über den Stand der Verschönerungsarbeiten an Bismarckplatz und Von-Beckerath-Platz wird die Flüchtlingsfrage thematisiert. Dr. Hansgeorg Rehbein, neu eingesetzter Flüchtlingskoordinator der Stadt Krefeld, hat bei der letzten Vorstandssitzung Möglichkeiten ehrenamtlicher Hilfe vorgestellt.

Ein weiteres Hauptthema bildet der anstehende Generationswechel im Vorstand: Im nächsten Jahr wird die Vorsitzende Carla Kaiser nach 15 Jahren engagierter Arbeit nicht mehr kandidieren und auch einige weitere Vorstandsmitglieder werden aufhören.

Den vollständigen Rundbrief können Sie hier lesen.

 

Pferdchen-Brunnen

Pressespiegel:
Aktuelle Projekte und ein beliebtes Denkmal

Viel Aufmerksamkeit fanden die Aktivitäten unseres Vereins jüngst in der lokalen Presse: So berichtete die Rheinische Post (RP) am 3. August unter dem Motto Platzoffensive über unsere aktuellen Projekte am Von-Beckerath-Platz und am Dürerplatz.

Zehn Tage später veröffentlichte die RP eine Übersicht der interessantesten Krefelder Brunnen und würdigte in diesem Zusammenhang gleich an zweiter Stelle den 1964 errichteten Pferdchenbrunnen mit den beiden Fohlenfiguren der Bildhauerin Sabine Akkermann als verspielten Ort für nunmehr fast drei Generationen.

 

Bismarckplatz

Ausstellungsplakate "Historische Ansichten des Bismarckviertels"

Viel bestaunt bei der Vorstellung 2013 wurde unsere Plakatserie mit historischen Ansichten unseres Viertels.

Nachfolgend haben wir alle sechs Plakate für Sie bereitgestellt. Klicken Sie bitte auf den jeweiligen Link. Das Bild öffnet sich in einem neuen Browserfenster.

Interessenten können einzelne Plakate gegen Übernahme der Kosten erhalten. Bitte nachfragen: kaisercarla@aol.com.